Kaviar und Hasenbraten

von Regina Rösch

 

 

 

Im Hause Max und Elvira Steiner herrscht grundsätzlich schon Mitte des Monats Ebbe in der Kasse. Zum Glück hilft da Nachbar Manfred hin und wieder mit einem Hasenbraten aus. Wenn auch nicht immer ganz freiwillig.

 

Als Reinhilde, die Ehefrau von Manfred berichtet, dass der langjährige Kamerad Eduard, genannt „Klunker-Ede“, im Gefängnis gestorben ist, erinnert sich Max, dass er von Ede damals ein Kuvert bekommen hatte, für den Fall, dass ihm etwas passieren sollte. Besagter Ede hatte vor sieben Jahren ein Juwelier-Geschäft in Sulz ausgeraubt und hinterlässt nun seinen Freunden tatsächlich die seit damals verschwundenen Diamanten.

 

Dank dem etwas naiven Dorfpolizisten Rudolf, gelingt es die Steine zu verkaufen. Das alte Klohäuschen muss erst einmal als Versteck herhalten: Doch, wie soll man den überraschenden Reichtum vor den Ehefrauen, Tochter
Nathalie, Rudolf und seiner überaus neugierigen Frau Waltraud geheim halten? Zumal die beiden seltsamen Feriengäste, die fast zeitgleich die beiden Fremdenzimmer im Hause belegt haben, das inzwischen entstandene Misstrauen der Damen noch schüren. Schnellstmöglich wird nun ein Plan ausgeheckt, um den Geldsegen „legal“ zu begründen. Eine „Vernissage“ überzeugt selbst „Miss Marple“-Waltraud. Kann nun endlich das Geld auf den Putz gehauen werden?